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Kuppelhalle im Bundeshaus
Kuppelhalle im Bundeshaus

Der Sicherheitsverbund Schweiz ist ein Kernelement des Sicherheitspolitischen Berichts 2010 des Bundesrates. Bund und Kantone haben sich darauf verständigt, sicherheitspolitische Fragen gemeinsam zu vertiefen. Sie sind in den Organen des Sicherheitsverbunds Schweiz gleich stark vertreten.

Fachtagung

«Radikalisierung und gewalttätiger Extremismus: Prävention und Reintegration als interdisziplinäre Verbundsaufgabe»

14. November 2018, Eventfabrik Bern 

Prävention Radikalisierung

Im Bericht des Bundesrates über die Sicherheitspolitik der Schweiz von 2010 wurde ein Sicherheitsverbund Schweiz skizziert, der in der Zwischenzeit realisiert, einer Evaluation unterzogen und gemäss den Ergebnissen der Evaluation angepasst wurde.

Der Sicherheitsverbund Schweiz (SVS) umfasst grundsätzlich alle sicherheitspolitischen Instrumente des Bundes, der Kantone und der Gemeinden. Seine Organe (Operative und Politische Plattform) dienen der Konsultation und Koordination von Entscheiden, Mitteln und Massnahmen von Bund und Kantonen bezüglich sicherheitspolitischer Herausforderungen, die sie gemeinsam betreffen. Der Fokus liegt deshalb bei der inneren Sicherheit; dort besteht ein grösserer Koordinationsbedarf als in der äusseren Sicherheit, für welche die Zuständigkeit beim Bund liegt. Die Organe des Sicherheitsverbunds Schweiz dienen vor allem der Vermittlung, wenn die Koordination in der Linie nicht zufriedenstellend funktioniert oder keine geeigneten Gefässe für die Koordination bestehen.

Die Geschäftsstelle des Sicherheitsverbunds Schweiz wird je zur Hälfte vom Bund und den Kantonen finanziert. Mit einer Verwaltungsvereinbarung regeln Bund und Kantone die Aufgaben der Organe und ihre Organisation sowie die Finanzierung der Geschäftsstelle.